Wander- und Wanderer Familienverein e.V.

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Aktuelles für Vereinsmitglieder

Hier werden aktuelle Informationen für Vereinsmitglieder veröffentlicht!


Einladung zum Mitglieder-Wochenende 2015 mit Mitgliederversammlung


Liebe Mitglieder unseres Wander und Wanderer Familienvereins

Wir laden Euch herzlich zum Mitglieder-Wochenende
vom 02. bis 04.Oktober 2015
nach Bischofsgrün ein.

Im Hotel Puchtlers Deutscher Adler sind 4 Doppelzimmer und 4 Einzelzimmer reserviert für den WW-Familienverein. Die Reservierung im Hotel ist befristet bis 5. August.
Weitere Unterkünfte findet Ihr bei www.bischofsgruen.de.
Anmerkung: Wir haben den Termin kurzfristig geändert. Jutta Grätz hat von Herrn Bürgermeister Unglaub die Nachricht erhalten, daß der Glaswanderweg am 2. Oktober um 16:00 eröffnet wird.
Die Einweihung des Glaswanderweges ist für unseren Verein und jedes Mitglied ein besonderes Ereignis. Wir sollten durch unsere Anwesenheit das Interesse am Leben und den Leistungen unserer Vorfahren dokumentieren. Ihr wißt alle, welche Anstrengungen notwendig waren, dieses Projekt zu verwirklichen. Nun ist es endlich geschafft!

Wir werden uns am Freitag, dem 02. Oktober gegen 15:00 im Hotel Puchtler treffen. Das Programm für unser Treffen sieht folgende Punkte vor:

Freitag, 02.10.2015:
- Anreise möglichst bis 14.00 Uhr, Begrüßung im Hottel Puchtler ab 15.00 Uhr, Aufbruch zur Eröffnung des Glaswanderweges.
- Abends: Was gibt es Neues? Gemütliches Zusammensein
Samstag, 03.10.2015:
- Besuch des Glasmuseums in Warmsteinach, Aufbruch ca 09:30 Uhr
- Möglichkeit zum Mittagessen im Wirtshaus und Freilandmuseum Grassemann.
- Abends: Gemütliches Zusammensein, Gremiensitzung (Vorstand, Kassenprüfung, Vorbereitung MV)
Sonntag, 04.10.2015:
- Mitgliederversammlung, Beginn 09.30 Uhr

Die o.g. Termine für die Gremiensitzung und die Mitgliederversammlung können noch operativ geändert werden.

Wichtig!!!
Zur Absicherung unserer Vorbereitungen das Anmeldeformular (hat jedes Mitglied schriftlich erhalten) bis zum 30. Juni 2015 an uns zurücksenden!

Wir freuen uns, Euch in Bischofsgrün begrüßen zu können.
Rainer Wanderer, Vorsitzender


Publikationen, Schriftenreihen und Bücher

Bericht von Jutta Grätz

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte!
Seit dem Jahre 2006 veröffentlicht der Fichtelgebirgsverein Bischofsgrün jährlich unter der Leitung von Jörg Hüttner die Schriftenreihe „Bischofsgrüner Schätze“ zu der inzwischen neun Bücher zählen. Hinzu kommen die überarbeiteten Publikationen „Das Fichtelgebirgsglas“ von Tilde Ostertag sowie „Historischer Ortsrundgang“ von Jörg Hüttner.
Diese Schriften vermitteln ein bedeutungsvolles, unerschöpfliches Wissen über Bischofsgrün. Berichte und Beschreibungen greifen bis in das 17. Jahrhundert zurück und umfassen viele Themen über Ort, Menschen und deren Wirken und Schaffen.
Die meisten Namensträger „Wanderer“ finden ihren Ursprung in Bischofsgrün, wo sich 1611 ein Familienmitglied aus Böhmen als Glasmacher und Glasmaler niedergelassen hat. Die Entwicklung der Glasmaler- und Glasmacherfamilien Wanderer (Bischofsgrün ab Anfang 1611) und Wander (Sachsen und Böhmen ab ca. 1500) wird in den Schriften ausführlich behandelt.

Unter www.fichtelgebirgsverein-bischofsgruen.de (Publikationen/Bücher) sind alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Schriften mit Preisangabe zu finden.

Hier ein Überblick über die Veröffentlichungen der FGV-Ortsgruppe Bischofsgrün

  • Tilde Ostertag: Das Fichtelgebirgsglas Preis: € 9,50
    Erschienen als Heft Nr. 14 der Schriftenreihe zur Geschichte, Natur und Kultur des Fichtelgebirges
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 1 Preis: € 9,50
    Bischofsgrüner Lesebuch – (Nachlass L. Heidenreich) Bischofsgrün 2006
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 2 Preis: € 12,90
    Ortschronik v. Bischofsgrün bis 1945 Aufzeichnungen der Gemeindeschreiber Mösch, Krauß, Leppert Bischofsgrün 2007
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 3 Preis: € 12,90
    Rund um Bischofsgrün, „Das Beste aus dem Siebenstern“ (1921 bis 1937) Bischofsgrün 2008
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 4 Preis: € 35,00
    Johann Andreas Stumpf (1797) „Allerley Nachrichten von der Parochie Bischofsgrün“ Bischofsgrün 2009
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 5 Preis: € 14,90
    Christoph Seidel/Christoph Schaller „Bischofsgrün – Geschichte und Landschaft“ Überarbeitete Ausgabe von 1980 Bischofsgrün 2010
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 6 Preis: € 12,90
    Rund um Bischofsgrün - Teil B „Das Beste aus dem Siebenstern“ (1938 – 2000) Bischofsgrün 2011
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 7 Preis: € 7,50
    Johann Georg Wunderlich: „Die Pfarr Bischofsgrün in der Superintendur Culmbach“ Bischofsgrün 2012
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 8 Preis: € 29,90
    Dr. Hermann Meyer: „Die Bischofsgrüner und ihre Nachbarn“ Bischofsgrün 2013
  • Bischofsgrüner Schätze, Teil 9 Preis: € 30,00
    Johann Georg Welzel (1841) „Pfarrbuch oder allgemeine Beschreibung des gesamten Kirchenwesens in der evangelischen lutherischen Pfarrei Bischofsgrün“ Bischofsgrün 2014
  • Jörg Hüttner: Historischer Ortsrundgang Preis: € 7,00
    Beschreibung der Gebäude und Objekte des Historischen Ortsrundganges. Das Buch (152 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 1 Karte) ist in Bischofsgrün in der Kur- und Tourist Information und in zahlreichen Geschäften erhältlich. Das Buch erschien im Juni 2004, seit September 2006 ist eine überarbeitete 2. Auflage im Handel.

Bestellungen nimmt entgegen:
Geschäftsstelle: Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe Bischofsgrün e. V.
Brunnbergstraße 31
95493 Bischofsgrün
Telefon: +49 9276 1244
Telefax: +49 9276 926727
E-Mail: fgv-bischofsgruen@fichtelgebirgsverein-bischofsgruen.de


Suchanfrage vom Mitglied Elisabeth Chwieralski


Ralf-Ulrich Wanderer


Elisabeth sucht für Ihre eigene Familienforschung Informationen über Franz Wander.
Ein paar Details sind vorhanden, diese hier in Stichworten:
Wander, Franz - Böhmen um 1745 - römisch-katholisch - Löwenberg um 1820 (Name war 1820 durchgestrichen) - Beruf Züchnermeister - Veronica um 1748 - Im Handwerksbuch "derer Züchner u.Zeugmacher in Löwenberg" stand über ihn: "Franz Wander ex Böhmen 1772 zum Meister als Ausländer angenommen und 1778 in die Lade als Meister eingeschrieben" (Angaben Staatsarchiv in Hirschberg)
Gesucht sind weitere Details über Orte, Daten und Verwandte.
Informationen bitte an mich, die ich dann weiterleiten werde.


Bericht über das 13. Mitgliedertreffen des Wander- und Wanderer-Familienvereins e. V. vom 27.09. bis 29.09.2013 in 95493 Bischofsgrün

Bericht von Jutta Grätz

Seit dem Jahr 2000 treffen sich die Mitglieder des Wander- und Wanderer-Familienvereins e. V. alljährlich zu den obligatorischen Versammlungen in unterschiedlichen Orten, meist mit einer Glasvergangenheit. Besichtigungen und Vorträge waren bei jeder Zusammenkunft ein besonderes Ereignis. Das erste Treffen der Familien fand 1999 im Kurhaus Bischofsgrün statt. Im Jahr 2013 trafen sich die Mitglieder zum fünften Mal in Bischofsgrün. Versammlungsort war das Landhotel „Jägerhof“.

Zwei besondere Highlights standen an dem Wochenende an:
a) das Deutsche Dampflokomotiv -Museum, 95339 in Neuenmarkt
b) das Industrie- & Glasmuseum e. V. Fichtelberg - Bischofsgrün

Besuch des Deutschen Dampflokomotiv-Museums

Die Geschichte der Eisenbahn, betrieben mit einer Dampflok, geht auf das Jahr 1835 zurück. Im Deutschen Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt wird der Besucher in eine Zeit zurückgeführt, in der die Lokomotiven „fauchend und dampfend“ auf Schienen die Streckenabschnitte von Bahnhof zu Bahnhof bewältigten. Über 30 Dampflokomotiven gaben uns Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Zum Museum gehört ein 15-ständiger Lokschuppen mit einer dazugehörenden Segmentdrehscheibe, um die Loks in die richtige Abstell-Position zu bringen.

Das Museum bietet regelmäßig Sonderfahrten über die „Schiefe Ebene“, einer Eisenbahnstrecke mit starker Neigung, im Umfeld von Neuenmarkt an. Bei einer Fahrt ins Fichtelgebirge bis Marktschorgast sind auf ca. 7 km über 157 Höhenmeter zu überwinden. Die Steigung beträgt dabei 25 o/oo, so die Bestätigung im Dampflokmuseum.

Der Ausflug in die lebendige Zeit der Eisenbahn und Eisenbahner war für die Mitglieder unseres Vereins auch deshalb besonders interessant, weil einige Vorfahren, nachdem die Glasherstellung zurückging, bei der Deutschen Reichsbahn als Reichsbahnsekretär (Johann Konrad Wanderer * 1881 in Bischofsgrün), Reichsbahnbeamter (Georg Wanderer * 1869 in Wirsberg), Reichsbahninspektor (Friedrich Wanderer * 1871 in Neukirchen) u. w. einem neuem interessantem Arbeitsbereich folgten.

Nach einem ausführlichen Rundgang durch die Museumshallen und Außenbereiche nutzten wir die Möglichkeit, uns in einem bewirtschafteten Mitropa-Speisewagen zu laben.

Im Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt
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Besuch des Industrie- & Glasmuseums e. V. Fichtelgebirge – Bischofsgrün, Hauptstraße 17 a, 95493 Bischofsgrün


Seit dem Jahre 2012 besitzt Bischofsgrün ein Industrie- und Glasmuseum. Es befindet sich im KULTURTREFF REISSMANN und hat seinen Ursprung in Fichtelberg. Dort wurde es von Frau Irmintraut Jasorka, wohnhaft in 95493 Bischofsgrün, 2003 gegründet. Frau Jasorka setzt viele Schwerpunkte, die von interessierten Einheimischen und Gästen gern angenommen werden wie z. B. das Glashandwerk in der Nachkriegszeit im Fichtelgebirge. Mehrere Leihgaben deutschstämmiger Familien, Malerei, Graphik und Buchillustrationen verbunden mit Führungen und Vorträgen geben Einblicke in diese vergangene Zeit. (Bei der Aufzählung liegt mir der Artikel „Industrie- und Glasmuseum Fichtelberg – Gründungsgeschichte von Irmintraut Jasorka vor).

Da „GLAS“ das Thema der Vereins-Familien Wander und Wanderer ist, war es selbstverständlich, dass bei unserem Mitgliedertreffen ein Besuch im neu eingerichteten Industrie- und Glasmuseum Bischofsgrün eingeplant wurde. Für die Mitglieder waren besonders auch die in der Ausstellung befindlichen Glasknöpfe, Glasperlen und Gläser aus verschiedenen Epochen beachtenswert sowie die in schwarz-grünem Proterobas-Gestein gezeigten Exponate. Die Besichtigung am 28. September 2013 enttäuschte nicht. Einige männliche Mitglieder interessierten sich für die Sonderausstellung und die dazugehörigen Ausführungen zum Thema Signalglas von Gerhard Zeh. Zu dem Thema Signalglas gehörte seine Signallampen-Sammlung mit Autolampen, Fahrradlampen oder ganz einfach die Glühlampe in den verschiedenen Entwicklungsstufen.

Am Ochsenkopf wurde unter Regie von Glasforscher Gerhard Zeh eine Waldglashütte aus dem 16. Jh. ausgegraben. Einige Fundstücke sind im Industrie- und Glasmuseum zu sehen. Ausstellungsstücke liefern einen unschätzbaren historischen Wert und leisten einen beachtenswerten Beitrag für das Nachweltwissen. Sie rufen Achtung vor dem Können und Schaffen der Menschen in der geschichtlichen Vergangenheit hervor.

Die Dauerausstellung „Fünfzig (bzw. sechzig) Jahre Berliner im Fichtelgebirge“, die auch schon in Fichtelberg zu besichtigen war, erinnert an die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Wie richteten sich die Berliner damals ein? Welches Geschirr, welche Gläser verwendete man? Welchen Autor und welche Bücher las man? – Da es sich hierbei um eine Nachkriegskultur handelt, die sich in ganz Deutschland zeigte, ist es ein zentrales Thema über die damalige Zeit. Antworten auf Fragen können hier gefunden werden.

Ich habe im Mai 2014 das Museum in Bischofsgrün besucht. Die Sammlungen haben sich erweitert. Eine Sehenswürdigkeit ist die Auslage „Der Kreuzweg von 1967“ von Hap Grieshaber im Original-Handdruck, die zurzeit Frau I. Jasorkas ganzer Stolz ist – und das zu Recht.

Dieses kleine Museum können wir für einen Besuch weiter empfehlen. Es wurde mit viel Liebe zum Detail errichtet.

Im Industrie- & Glasmuseum e. V. Fichtelgebirge – Bischofsgrün

Perlen im Glas

Auch für das leibliche Wohl wurde durch Frau Jasorka gesorgt
Bernd Wanderer bei einer Verschnaufpause



von links nach rechts:
Bernd Wanderer, Rainer Wanderer (Vorstand), Gerhard Zeh (Leitung der Sonderausstellung SIGNALGLAS), Richard Wanderer


Bericht über das Mitgliedertreffen und die Mitgliederversammlung des Wander- und Wanderer-Familienvereins e. V.
vom 28. bis 30.09.2012 in Neuhaus/Thüringen

Bericht von Jutta Grätz

Nachdem wir 2004 die im Thüringer Schiefergebirge gelegene Glasbläserstadt Lauscha inmitten einer wunderschönen Landschaft besucht hatten, zog es uns aufgrund der Empfehlungen von Rainer und Christina Wanderer noch einmal in diese Gegend, und zwar in den nahe gelegenen Ort Neuhaus im südlichen Thüringer Wald am Rennweg. Ab dem 16. Jahrhundert, als man dort die dichten Wälder für die Glasherstellung und Köhlerei erschloss, entwickelte sich Neuhaus zunehmend. Mit der Nachbargemeinde Schmalenbuche verbindet Neuhaus eine lange Glastradition. 1607 wurde durch Christoph Müller und seine Söhne die Glashütte Schmalenbuche errichtet. Auch Nachkommen der Familie Wander/er siedelten dort an. Schmalenbuche gehört heute zur Kreisstadt Neuhaus.

In Neuhaus selbst faszinierte das Heimatmuseum Geißlerhaus, durch das uns Ausstellungsleiter Horst Traut führte. Das Schieferhaus, in dem das Museum untergebracht ist, ist das Geburtshaus von Dr. Heinrich Geißler (1814-1879), der als Vorreiter der Elektrizitätslehre und Vakuumtechnik gilt. Dr. Heinrich Geißler entwickelte um 1857 Niederdruck-Gasentladungsröhren, die nach ihm benannten Geißler-Röhren. Damit schuf er die Voraussetzungen für Leuchtstoff- und Röntgenröhren.

Nachdem uns Horst Traut am Abend des 28. Sept. mit einem außerordentlich interessanten Vortrag über Niederdruck-Gasentladungsröhren, Glasmontagearbeiten, seiner Tätigkeit, der seines Vaters und mehr begeisterte, erfuhren wir bei der Führung durch das Museum am nächsten Tag durch seine umfassende Fachkenntnis die Einzelheiten über die Ausstellungsobjekte. Wir bedanken uns bei Herrn Horst Traut für die ausführlichen Informationen rund um Glas, Licht und Geißlerhaus.

Im Museum Neuhaus am Rennweg wird eine Kopie eines besonderen Exponates gezeigt, die in Zwiesel angefertigt wurde, wie mir Frau Höhn vom Museum berichtete. Es handelt sich um den Müller-Humpen von 1654, der als Original im Kunstgewerbemuseum Prag zu sehen ist. Zwischen der Familie Müller und der Familie Wanderer bestanden verwandtschaftliche Beziehungen.

Wolfgang Wanderer (1651 – 1725), Glashüttenmeister in Bischofsgrün und Birnstengel, von 1687 bis 1689 als Besitzer genannt, lebte von 1671 bis 1682 in Lauscha. Hier wirkte er als Glasmaler, Informator und Ausbilder. Er heiratete um 1673 Margarete Müller (1653 – 1688). Sie war die Tochter von Hans Müller (Glashüttenmeister, Amtsschultheiß in Lauscha) und seiner Frau Margarete Eberwein aus Steinheid.

Der Humpen von 1654 wurde wahrscheinlich anlässlich der Hochzeit von Hans Müller mit Margarethe Müller, einer Tochter von Johann Martin Müller und Frau Barbara, geb. Greiner, angefertigt.

Am Vormittag des 29. Sept. besuchten wir den Ort Kleintettau, der an der Grenze vom Thüringer Wald zum Frankenwald liegt. Schon allein die Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft mit dem Bus dorthin war ein Erlebnis. Und ein absolutes Highlight war der Besuch des Europäischen Flakonglasmuseums. Wir waren bei der Firma Heinz-Glas angemeldet, die bereits seit 1622 in dieser Region Glas herstellt. 1661 wurde die Genehmigung zum Bau einer Glashütte erteilt, deren Produktion sich in Kleintettau späterhin zu einem bedeutenden Industriezweig entwickelte. Unsere Führung durch das Flakonglasmuseum gab uns einen interessanten, informativen Einblick in die Firmengeschichte.

Im Europäischen Flakonglasmuseum finden wir Zeugen in Form von Exponaten aus Glas in wunderschönen Farben, Formen und Bebilderungen, die die Glasmacher in vielen Jahren geschaffen haben. Die Exponate zeugen von einer hohen Glasmacherkunst, vom Wirken und Schaffen der Glasmacher, von ihrem Können und ihren Erfahrungen. Unter einer vortrefflichen Museumsführung und Flakon-Herstellungsdemonstration fühlten wir uns in alte Zeiten zurückversetzt. An einem Hafenofen konnten wir hautnah erleben, wie ein Flakon mit der Luft aus der Lunge des Glasmachers hergestellt, d. h. aufgeblasen wurde. Bei der Führung durch das Museum wurde uns eine einzigartige Flakonsammlung aus über 2000 Flakons der Sammlung Beatrice Frankl von unterschiedlichsten Nutzerfirmen und Bereichen vorgestellt. Außerdem erhielten wir ein Spektrum an Informationen über Düfte und Gerüche.

Wir wurden auf den „Glasbewahrer-Verein“ hingewiesen, der auf die Region mit seiner Glastradition aufmerksam macht und sich sehr aktiv als Beschützer und Bewahrer dieser Tradition zeigt.

Was zu einem Besuch in Neuhaus gehört, ist eine Fahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn. Auch wir ließen uns diese Gelegenheit nicht entgehen und fuhren mit der Standseilbahn bei einer Steigung von 25 % und herrlichem Wetter von Obstfelderschmiede nach Lichtenhain in einem offenen Wagen. Nach der Besichtigung des aktiven Maschinenhauses ging es mit der Seilbahn wieder nach unten. Ein technisches und sinnliches Vergnügen!

Museum Geißlerhaus Neuhaus am Rennweg

 

 

Heimatmuseum Geißlerhaus Heimatmuseum Geißlerhaus Besichtigung des Flakonglasmuseums Kleintettau

Maschinenraum der Standseilbahn Oberweißbach

Im Hotel „Herrenberger Hof“Neuhaus

Müller-Humpen von 1654
Kopie des Exponates finden wir im Museum  Neuhaus am Rennweg

Die Mitgliederversammlung fand am Sonntag, 30.09.2012 um 09.30 Uhr im Rennsteighotel „Herrenberger Hof“, Neuhaus, statt, an der 16 Mitglieder teilnahmen. Es stand die Wahl des Vorstandes, die jedes 2. Jahr durchgeführt werden muss, auf dem Programm. Sie brachte Neuerungen in unser Vereinsleben. Jutta Grätz (1. Stellvertretende Vorsitzende) stellte sich nicht mehr zur Wahl. Somit wurde ein neuer Vorstand gewählt:

A. Rainer Wanderer, Oberweißbach/Thüringen, wurde 1. Vorsitzender
B. Christina Wanderer, Oberweißbach/Thüringen, wurde 1. Stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin.
C. Richard Wanderer, Berlin, wurde zum Schatzmeister wiedergewählt.

Sie nahmen die Wahl an und werden somit in Zukunft die Geschicke des Vereins lenken. Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit, beim Fortbestand und der Weiterentwicklung des Vereins.

Das Mitgliederwochenende vom 28. zum 30. September 2012 in Neuhaus wurde hauptsächlich von Rainer und Christina Wanderer aus Oberweißbach organisiert. Wir sprechen beiden unseren herzlichen Dank aus. Auf das nächste gemeinsame Vereinstreffen vom 27. bis 29. September 2013 in Bischofsgrün freuen wir uns schon heute.

Ich bedanke mich sehr für die gute Zusammenarbeit und für das Vertrauen, das mir in 13 Jahren als 1. Stellvertretende Vorsitzende entgegengebracht wurde.

Jutta Grätz



01. – 03.10.2011 Mitgliedertreffen mit Versammlung 2011 in Bischofsgrün


Bericht von Udo Wanderer

Plassenburg Es wurden insgesamt 24 Mitglieder und 3 Gäste begrüßt.
Wir wurden an diesem Wochenende mit sommerlichen Temperaturen von über 25° verwöhnt. Nach einem gemütlichen ersten Abend brachte uns am zweiten Tag ein Bus der Firma Greiner, Bischofsgrün, nach Kulmbach, um die Plassenburg sowie das Zinnfigurenmuseum zu besichtigen. Während der Führung erhielten wir wertvolle und interessante Informationen über die Burg und ihre einstigen und jetzigen Besitzer. Wir wurden über die Zinnfigurensammlung und die mit diesen Figuren nachgestellten Schlachten aber auch über andere Begebenheiten anschaulich informiert Die Ausstellung ist einzigartig und sehr sehenswert. Die dort in großen Vitrinen nachgestellten imposanten Schlachten ergaben für alle eine Vorstellung, wie früher kriegerische Auseinandersetzungen geführt wurden.
Hier einiges Wissenswerte über das Zinnfigurenmuseum:
Im Jahr 1929 gegründet, zählt das Zinnfigurenmuseum heute über 300.000 Einzelfiguren und ist damit die größte Zinnfigurensammlung der Welt. Der Besucher begegnet dem Alltag in der Steinzeit, nimmt teil an antiken Jagden, trifft Römer  und Germanen, Ritter und Landsknechte. Alles in allem ein Gang durch die Geschichte im  Miniaturformat. Alle zwei Jahre mit ungerader Jahreszahl findet vom 2. Freitag bis zum 2. Sonntag die Deutsche Zinnfigurenbörse in Kulmbach statt. Hier treffen sich Sammler, Freunde und Liebhaber der  Zinnfigur um anzubieten, zu kaufen oder zu tauschen. Jeweils im Sommerhalbjahr werden donnerstags von 14-17 Uhr Gießvorführungen demonstriert.
Danach führte uns der Weg in eine Gastwirtschaft, um uns dort gemeinsam zu stärken und lebhaft über das Gesehene zu diskutieren.
Nach der Rückkehr war bei vielen eine Pause angesagt. Wir trafen uns im Gasthof „Deutscher Adler“ zum Abendessen. Anschließen fand die Jahreshauptversammlung statt. Die Versammlung wurde mit vielerlei Beiträgen und Diskussionen belebt sowie dem Beschluss, das nächste Treffen vom 28.09 – 30.09.2012 in Neuhaus am Rennsteig durchzuführen.
Christoph Wanderer (Sohn von Lutz Wanderer) konnten wir als neues Mitglied begrüßen. Darüber freuen wir uns. Hier sei auch erwähnt, dass Günter aus Berlin mit 4 Generationen vertreten war: 1. Günter; 2. Lutz; 3. Christoph, Ulrike; 4. Nurit Am Sonntagmorgen trafen sich noch einige beim Frühstück, um sich dann bei herrlichem Wetter auf die Heimreise zu begeben.
An diesem schönen Wochenende haben einige die Möglichkeit genutzt, sich das Haus und Grundstück von Günter und Jutta Grätz anzuschauen. Beeindruckend waren die voll hängenden Apfelbäume hinter dem Haus, die nur noch darauf warteten, von ihrer schweren Last befreit zu werden. Mit Freude habe ich mehrere Tüten der schmackhaften Äpfel gepflückt, um daraus ein leckeres Apfelkompott zu kochen.
Noch mal einen herzlichen Dank an Jutta und Günter. (Anmerkung von Jutta: Unser Toni (Kempter) hat Mitte Oktober 10 Zentner der leckeren Äpfel gepflückt, heruntergeschüttelt, aufgelesen und zur Obstkelterei gebracht. Beim nächsten Mal gibt es leckeren Apfelsaft).

Hier kann man die [Bilder ansehen]



Erinnerungen an 10 Jahre Vereinsleben


Bericht von Jutta Grätz

Ein Verein iSd §§ 21 ff. BGB ist ein auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen zur Verwirklichung eines gemeinsamen Zwecks mit körperschaftlicher Verfassung (Vorstand und Mitgliederversammlung als Organe), der einen Gesamtnamen führt, nach außen als Einheit auftritt und in seinem Bestand vom Mitgliederwechsel unabhängig ist.

Die Namensträger der Familien Wander und Wanderer trafen sich zum 1. Mal im September 1999 in Bischofsgrün mit über 100 Personen. Es war eine beeindruckende Zusammenkunft, eine des Kennenlernens, der Neugier, des Staunens und der Freude, geprägt von dem Wunsch, vieles über die Vorfahren der eigenen Familie zu erfahren. Manche von uns hörten zum ersten Mal vom Werdegang der Angehörigen und vom Stammbaum, der bis ca.1450 zurückblicken kann. Einige konnten durch die Genealogie, die vor Jahren Erich Wanderer zusammengetragen und niedergeschrieben hatte, ihre Vorfahrenreihe vervollkommnen. Es knisterte vor Spannung und der Wunsch, sich wieder zu treffen und einen Verein zu gründen, wurde laut.

Am 3. April 2000 wurde der „Wander- und Wanderer- Familienverein e. V. ins Vereinsregister beim Amtsgericht Würzburg aufgenommen. Das 2. Treffen fand bereits am letzten Wochenende im September 2000 in Crottendorf statt.

22.09. bis 23.09.2000 Treffpunkt Crottendorf
Crottendorf ist der Ausgangsort unserer Familiengeschichte, der uns bekannt ist. Die Familie Wander/er hat nach Überlieferungen ihren Ursprung in Crottendorf. Natürlich wissen wir nicht, wo und wie die Wander/er vor Crottendorf gelebt haben. Die überlieferten spekulativen Meinungen erzählen von Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Österreich. Fest steht, in Crottendorf wirkten um 1470 die ersten Glashüttenmeister unserer Familie, mit Namen bekannt sind Ambrosius und Peter Wander/er, auch Brosius. Crottendorf mit dem Gasthof „Zur Glashütte“ und der „Glasbläserstube“ bot sich als Ort für die zweite Zusammenkunft trefflich an. Danach folgten ein drittes, ein viertes … usw. usw. Treffen jeweils in einem anderen Ort mit einer Glasvergangenheit.

28.09. bis 30.09.2001 Treffpunkt Oybin.
Oybin im Herzen des Zittauer Gebirges zeichnet sich durch eine schöne Landschaft aus. Von hier besuchten wir das Schloss Dresden-Pillnitz mit einer Führung durch das Kunstgewerbemuseum und die interessanten Glasabteilungen. Auch Dresden stand auf dem Programm mit dem Zwinger, der damals im Bau befindlichen Frauenkirche und viele andere Sehenswürdigkeiten. Eigentlich war diese Reise anders geplant. Wir beabsichtigten, von Oybin aus Jablonec (früher Gablonz) zu besuchen, um das Museum für Glas und Bijouterie zu besichtigen. Wir interessierten uns für Zeugen der Familienvergangenheit in Form von bemalten Bechern und Gläsern sowie einer Glocke von 1590 mit Namen der Grünwalder Elias und Georg Wander. Auch ein Gemälde, ein Porträt von Elias Wander ist dort zu finden. Leider machten uns die Straßenverhältnisse durch Sperrungen einen Strich durch die Rechnung und so entschieden wir uns für Dresden mit Dresden-Pillnitz – ein vollkommener Ersatz. Das Museum in Jablonec ist übrigens zwischenzeitlich renoviert und neu organisiert.

20.09. bis 22.09.2002 Treffpunkt Coburg
Hier besuchten wir die Kunstsammlung der Veste Coburg und richteten unser besonderes Augenmerk auf die Jagdhumpen mit Email-Malerei aus dem Fichtelgebirge. Das Museum für MODERNES GLAS mit über 300 Ausstellungstücken aus der ganzen Welt ab den 50er Jahren erweckte unsere Aufmerksamkeit. - Wir speisten im Goldenen Anker. Noch heute erinnere ich mich an die Fränkischen Knödel/Klöße, die ich so nicht kannte.

03.10. bis 05.10.2003 Treffpunkt Bischofsgrün
Dieses Treffen war ein Familientag, der im Kurhaus Bischofsgrün durchgeführt wurde und offen für alle Namensträger war, die sich einen Einblick in die Arbeit des Vereins verschaffen wollten. - Auf dem Programm stand: Führung durch das HISTORISCHE MUSEUM BAYREUTH, in dem uns emailbemalte Humpen und Gläser – u. a. ein Ochsenkopfhumpen von Johann Matthäus Wanderer v. 1687, Bischofsgrün - besonders interessierten. Fayencen, gemalt in der ehemaligen Porzellanmanufaktur St. Georgen von Adam Clemens und August Wanderer waren für uns ein weiterer Höhepunkt. Wir besuchten außerdem unter den interessanten Erläuterungen von Frau Domeier, die uns über St. Georgen und die ehemalige dortige Porzellanmanufaktur führte (hier erinnern wir uns auch an den Grabstein von Adam Clemens Wanderer), die Eremitage. – Herr Lederer richtete zu Beginn unserer Abendveranstaltung im Kurhaus Grußworte von der Gemeinde Bischofsgrün an die Vereinsmitglieder. - Herr Dieter Krause hielt einen interessanten Vortrag über die Glasmacherfamilie Wanderer. Er legte 1974 seine „Erste Prüfung für das Lehramt an Volksschulen“ ab. Seine Arbeit schrieb er über DIE ALTE BISCHOFSGRÜNER GLASINDUSTRIE am Beispiel der Glasmacherfamilie Wanderer.

24.09. bis 26.09.2004 Treffpunkt Lauscha
Lauscha ist heute noch eine über die Grenzen hinaus bekannte Glasbläserstadt, mit der sich unsere Familie besonders verbunden fühlt. Wolfgang Wanderer geb. 1651 in Bischofsgrün lebte von 1671 bis 1682 als Informator und Ausbilder/Lehrer in Lauscha. Danach kehrte er nach Bischofsgrün zurück um hier als Glashüttenmeister in seiner „Neuen Hütte“ auf der „Hohe Haid“, zu wirken. - Erich Wanderer hat die Genealogie der Glasmacherfamilie in Lauscha hinterlegt. Auch ein wichtiger Grund, Lauscha zu besuchen. - Das Glaszentrum Lauscha mit der neuen Glashütte und dem über 1200° heißen Schmelzofen sowie die fantasievollen Glaskompositionen ließen uns staunen.

23.09. bis 25.09.2005 Treffpunkt Frauenau
Frauenau, ein Glasmacherort mit einer über 675-jährigen Ortsgeschichte, eröffnete am 10. Juni 2005 das NEUE GLASMUSEUM, ein absolutes Highlight an der Glasstraße. Wir ließen uns auf einem faszinierenden Rundgang durch die Geschichte des Glases entführen. Erste Glaskulturen im Mittelmeerraum, Waldglashütten im bayerisch-bömischen Gebiet lassen unsere Gedanken kreisen. - Ein Tor aus 8000 Gläsern stellt symbolisch den Umbruch zur maschinellen Massenproduktion dar. - Eine Galerie des Glases aus dem 20. und 21. Jahrhundert beeindruckte mit seinen charmanten, formschönen, phantasievollen und schöpferischen Entwicklungen. Jede Zeit mit ihrer Ästhetik wird hier zu einem Kunstwerk aus Glas. - Wir waren begeistert.

22.09. bis 24.09.2006 Treffpunkt Bad Münder
In Bad Münder am Deister führte uns unser ehemaliges Mitglied Klaus Kork als Söltjer verkleidet durch seine Stadt und erinnerte an eine vergangene 1000-jährige Salztradition. Ein beeindruckendes Erlebnis war ebenfalls der Besuche des Glaswerkes REXAM GLAS GERMANY GmbH mit einem Vortrag und der Besichtigung des Werkes. Schwerpunktmäßig werden hier Flaschen und Gläser für Wein, Bier, Spirituosen, Pharmaprodukte und für Nahrungsmittel hergestellt. – Es war ein äußerst interessanter Tag.

28.09. bis 30.09.2007 Treffpunkt Bischofsgrün
Zum 3. Mal wurde als Treffpunkt Bischofsgrün bevorzugt. Es war unser 8. Treffen mit 32 Mitgliedern. Wir konnten hier die vollzogene Eintragung des Wappens beim HEROLD BERLIN bekannt geben. Ein Wappenbrief konnte von dafür berechtigten Mitgliedern bestellt und erworben werden. - Wir besuchten während dieser Tage des Treffens das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel, um uns die in Bischofsgrün und Umgebung gefertigten Gläser und Humpen (Ochsenkopfhumpen) anzusehen. - Die Glasperlenwerkstatt in Warmensteinach stand ebenfalls auf dem Programm. Sie war einen Besuch wert. Es werden dort Glasperlen nach alter böhmischer Tradition aus glühendem Glas von Hand gewickelt. - Eine kleinere Gruppe fuhr am Montag, 01.10.2007, mit Herrn Albrecht vom HEROLD BERLIN – DEUTSCHE WAPPENROLLE - nach Bad Waldsassen, um an einer Führung durch die Klosterbibliothek und die Antik-Glashütte teilzunehmen.

26.09. bis 28.09.2008 Treffpunkt Kaufbeuren-Neugablonz
Der Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz und seine Industrie wurden nach 1945 von Heimatvertriebenen aus Gablonz an der Neiße (Jablonec nad Nisou) im nordböhmischen Isergebirge gegründet. Im Isergebirgsmuseum Kaufbeuren–Neugablonz im Gablonzer Haus wurde die Besichtigung der Produkte der Kaufbeuren-Neugablonzer Glasschmuck-Künstler zum Erlebnis. - Neugablonz steht für attraktiven Modeschmuck und Glas. Das zeigte auch die Firma Gubo u. Sohn. Hier werden Schmuck, Glassteine und Glasperlen komplett gefertigt und zu Ketten, Armbändern, Ringen usw. verarbeitet. Wie wir wissen, gehörte diese Firma vor Jahren anteilmäßig unserem Richard Wander aus Kaufbeuren.

Gespannt hörten wir auf die Ausführungen von Frau Singer, die uns durch Kaufbeuren und Kaufbeuren-Neugablonz leitete. Sie führte uns zum Crescentiakloster und der Crescentia-Gedenkstätte, mit ihr besuchten wir die ehemalige Benediktiner-Klosterkirche, heute Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Irsee. Vor mir liegt das „Irseer Klosterbräu-Journal“, in dem die riesige Anlage mit den Sommer- und Biergärten, mit der Klosterbrauerei dem Braumuseum u. m. einlädt. Wir ließen es uns im Klosterbraugasthof bei gutem Essen und Trinken aus Küche und Braukeller gut gehen bevor wir zum Hotel „Am Kamin“ nach Kaufbeuren zurück fuhren. Ein schöner Tag!

25.09. bis 27.09.2009 Treffpunkt Crottendorf
Das Treffen ist wegen Krankheit von Karl Heinz ausgefallen. Es lagen außerdem zu wenige Anmeldungen für die Mitgliederversammlung vor, für die eine Neuwahl anstand.

24.09. bis 26.09.2010 Treffpunkt Bischofsgrün
Von Bischofsgrün aus besuchten wir mit einem Bus der Firma Müller-Greiner-Reisen, Bischofsgrün, das Maisel’s Brauerei- und Büttnerei-Museum in Bayreuth. Wir stärkten uns anschließend in der Gaststätte „Oskar“ Bayreuth, noch immer beeindruckt von der unterhaltsamen Führung durch die ehemalige Brauerei. Die Speisekarte des „Oskars“ zeigte ein sehr reichhaltiges Angebot. Wir hatten also die Qual der Wahl, die nicht enttäuschte. Es war gut, der Ausflug auch bei Regen ein Highlight.

Sicher habe ich nicht alles erfassen können. Jeder von uns erinnert sich bestimmt an etwas, was nicht aufgeführt wurde. Ihr könntet es ja niederschreiben und in ww-aktuell beim nächsten Mal veröffentlichen lassen. Wir alle lesen es bestimmt mit großer Freude gern. Beim Treffen im September 2010 stand zum ersten Mal der Gedanke, ob der Verein weiter bestehen kann, im Raum. Der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder liegt mit etwa 52,49 Jahren (lt. einer Statistik von Karl Heinz) zwar noch im Machbaren, aber junger Nachwuchs lässt sich für Vereinsaufgaben kaum finden. Ich entdeckte auch eine gewisse Vereinsmüdigkeit. Die Teilnehmer sind in der gesamten Bundesrepublik verstreut, haben zum Treffpunkt meist lange Anreisewege. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass wir trotz dieser Sachlage immer eine gute Beteiligung hatten. Für das nächste Treffen in 2011 entschieden sich die Teilnehmer wieder einstimmig für Bischofsgrün, das zentral für die meisten Mitglieder liegt und allen als Treffpunkt sehr gefällt.

Bei unseren Besuchen der einzelnen Städte genossen wir die kulinarischen Speisen der jeweiligen Region und labten uns am Abend mit einer Tagesrückblende und genealogischen Recherchen unterhaltsam in unserem Stammhotel bei leckerem Essen, Bier und Wein. Es waren stets angenehme Treffen.

Die Vereinsarbeit kam nie zu kurz. Alle zwei Jahre wurde die Neuwahl von Vorstand, Beirat und Kassenprüfer durchgeführt. Während unserer Treffen fanden die geplanten Mitgliederversammlungen sowie die Vorstandssitzungen, Beiratssitzungen bzw. Gremiensitzungen statt. Es wurde Aktuelles und Neues besprochen, Vergangenes überdacht. Fast jedes Jahr im März trafen wir uns für 2 Tage zu weiteren Sitzungen – immer in Bischofsgrün, meist bei Günter und Jutta, Weg zum Schwimmbad 5. Hier wurde überlegt, geplant und koordiniert, damit jedes Mitgliedertreffen erfolg- und erlebnisreich würde.

Die Mitgliederwerbung hatte leider nur teilweise Erfolg. Junger Nachwuchs ließ sich nicht motivieren. Das ist vielleicht sogar verständlich. Jeder hat heute vermehrt mit seiner Arbeit, mit Familie und Haushalt zu tun. Überstunden und Sonderarbeiten sind zu leisten, werden erwartet. Für die Weiterführung des Vereins sehr bedauerlich, denn für eine Freizeitinitiative bleibt dabei kaum Zeit. Wie oben schon geschrieben, sahen wir uns bei unserem letzten Treffen gezwungen über ein anderes Konzept – über eine neue Konstruktion - des Vereins zu diskutieren. Karl Heinz lehnte aus gesundheitlichen Gründen die Wahl zum Vorstand ab. Einige unserer Teilnehmer/innen waren dann doch bereit, Aufgaben, die nun mal bei einer Vereinsführung nicht zu gering anfallen, zu übernehmen. Die Verteilung ist in einem anderen Bericht dieser ww-aktuell zu ersehen. Nun werden wir erwartungsvoll in die Zukunft schauen und gespannt sein, wie sich unser Vereinsleben weiter entwickelt.

Wir freuen uns jedenfalls, zu einem akzeptablen Ergebnis gelangt zu sein, das den Fortbestand des Vereins zunächst gewährleistet.

Ein Dank geht an diejenigen, die sich bereit erklärt haben, in Zukunft mitzuwirken. Ein besonderer Dank geht an Karl Heinz, der in all den Jahren das Vereinsgeschehen erfolgreich organisierte und sich mit einer straffen Führung für die Erhaltung, den Erfolg und die Entwicklung des Vereins eingesetzt hat.


 

 


Chronik der Website:


Pfingsten 2006:
Die neue Website ist erstellt, es fehlen noch einige E-Mail-Adressen.

Juli 2006:
Eine Suchmaschine ist dazugefügt worden. Es kann jetzt nach Schlägwörtern in allen Seiten von www.wander-wanderer.org oder www.wander-wanderer.de gesucht werden.

Mitte August 2006:
Der gesicherte Bereich für Vereinsmitglieder ist eingerichtet worden.
Einem Vereinsmitglied kann unter Angabe des Namens, der E-Mail-Adresse und der Mitgliedsnummer ein Zugang eingerichtet werden. Bitte eine E-Mail an den Webmaster senden um einen Zugang zu beantragen.
Die E-Mail-Adresse für einen Antrag zum Zugang zum internen Bereich finden Sie unten.

Januar 2007:
Einfügung eines Gästebuchs im Mitgliederbereich.

Einbuchen in den Mitgliederbereich können Sie [hier]

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